Drei spezialisierte Partner, eine abgestimmte Verpackungslinie für Merz

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Gemeinsam zur Komplettlinie: Erfolgreiche Linienintegration „Made in Germany“ unter Projektlead Ilsemann mit den Partnern Christ und Rota

 

Für die Merz Pharma GmbH & Co. KGaA wurde am Standort Dessau kürzlich erfolgreich eine komplette Verpackungslinie für das Verpacken von Vials realisiert. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie durch die enge Zusammenarbeit spezialisierter Maschinenbauer eine leistungsstarke, durchgängig optimal abgestimmte Gesamtlinie entsteht.

 

Die Konzeption, Projektierung und Gesamtverantwortung der Linie lagen bei der Heino Ilsemann GmbH, die in diesem Projekt Generalunternehmer waren und die Projektleitung innehatten. Auf Basis der von Ilsemann entwickelten Linienidee wurden die passenden Technologiepartner ausgewählt, koordiniert und zu einer integrierten Gesamtlösung zusammengeführt. Mit Christ Packing Systems und Rota Verpackungstechnik holte sich Ilsemann zwei weitere deutsche Maschinenbauer mit ins Boot - jeweils mit klar definierten Rollen und hoher technischer Expertise in ihrem jeweiligen Bereich.

 

Ganzheitliche Linienlösung

Die Linie umfasst die Sekundärverpackung der lyophilisierten oder flüssig befüllten Vials in Einzel- und Mehrfach-Faltschachteln sowie die Endverpackung dieser Faltschachteln in Versandkartons und Palettierung der Versandkartons unter dem Einsatz von Track & Trace. Gemeinsames Ziel war es, eine durchgängige, effiziente und zukunftssichere Verpackungslösung zu realisieren, die den hohen Anforderungen der pharmazeutischen Produktion bei Merz gerecht wird.

 

Ilsemann verantwortete die Auslegung, Konfiguration und Integration der gesamten Linie und stellte sicher, dass alle Maschinen, Schnittstellen und Prozesse optimal aufeinander abgestimmt sind. Rota Verpackungstechnik übernahm als Spezialist für Etikettiertechnik das Etikettieren der Vials. Die nachgelagerte Kartonierung der Vials in Einzel- und Mehrfach-Faltschachteln erfolgte durch Maschinen von Ilsemann. Christ Packing Systems lieferte mit dem CaseTeq 145 den Casepacker für die Endverpackung der Faltschachteln in Versandkartons. Die Palettierung der Versandkartons wurde durch ein Ilsemann Palettiersystem übernommen.

 

Ergänzt wurde die Linie durch weitere spezialisierte Technologiepartner aus Deutschland: Deckert lieferte die Serialisierungseinheit, Wipotec die Kontrollwaagen, und Scanware fungierte als Systemlieferant für sämtliche Kontrollkameras inklusive der Software für das Level-1 und Level-2 Track-&-Trace-System.

 

Die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ilsemann und Christ Packing Systems sowie die enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten waren zentrale Erfolgsfaktoren für die reibungslose Linienintegration. Das Projekt zeigt, dass leistungsfähige Komplettlinien nicht zwangsläufig aus einer Hand stammen müssen: Durch starke Partnerschaften, klare Verantwortlichkeiten und tiefes Prozessverständnis lassen sich hochintegrierte Linien realisieren, die in puncto Performance, Effizienz und Flexibilität überzeugen.

 

Bewährte Lösung: Zweiter CaseTeq 145 für Merz

Für Merz war es bereits der zweite CaseTeq 145 von Christ Packing Systems. Nachdem 2024 bereits ein Casepacker von Christ erfolgreich in Betrieb genommen wurde, fiel die Entscheidung erneut auf diese Lösung – ein klares Zeichen für die Zufriedenheit mit Maschinenkonzept, Leistung und Zuverlässigkeit.

 

Im aktuellen Projekt verarbeitet der CaseTeq 145 fünf unterschiedliche Formate. Der Formatwechsel erfolgt in nur 20 Minuten, was bei häufigen Formatwechseln einen deutlichen Vorteil im Produktionsalltag darstellt und Flexibilität schafft.

 

Mit einer Einlaufleistung von 275 Faltschachteln pro Minute ist die Maschine auf einen hohen Durchsatz ausgelegt. Gleichzeitig ermöglicht der Einsatz von Servoantrieben eine produktschonende, passgenaue Handhabung der Faltschachteln.

 

Track & Trace, Flexibilität und kompakte Bauweise

Der CaseTeq 145 wurde für dieses Projekt mit Kamerasystemen für Serialisierung und Aggregation ausgestattet. Eine Gut- und Schlechtstranglösung im Auslauf sorgt dafür, dass Versandkartons bei fehlerhafter Etikettenlesung zuverlässig und prozesssicher ausgeschleust werden.

 

Zusätzlich wurde eine 90°-Drehung im Auslauf realisiert, um die Anbindung an nachgelagerte Prozesse zu erleichtern. Trotz der umfangreichen Funktionalität überzeugt die Maschine durch ihre kompakte Bauweise: Die Grundmaschine benötigt lediglich 1,970 m x 5,215 m Stellfläche.

 

CaseTeq 145 – ausgelegt für pharmazeutische Anforderungen

Der CaseTeq 145 erfüllt die zentralen Anforderungen an pharmazeutische End-of-line-Verpackungsprozesse. Dazu zählen unter anderem:

  • Ergonomisches Maschinendesign
  • Schneller und einfacher Formatwechsel
  • Kompatibilität mit allen gängigen Track-&-Trace-Systemen
  • Sehr gute Zugänglichkeit für Line Clearance, Reinigung und Wartung
  • GMP-konformes Balkondesign mit durchgängigen transparenten Türen


Diese Eigenschaften machen den CaseTeq 145 zu einer flexiblen und zukunftssicheren Lösung für anspruchsvolle End-of-Line-Anwendungen im Pharma-Bereich.

 

Partnerschaft als Erfolgsmodell

Das Projekt für Merz verdeutlicht, welches Potenzial in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit spezialisierter Maschinenbauer liegt. Unter der Gesamtverantwortung von Ilsemann entstand im Zusammenspiel mit Rota Verpackungstechnik und Christ Packing Systems eine leistungsstarke Verpackungslinie, bei der alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind.

 

Für Anwender bietet dieses Modell im Umkehrschluss hohe technische Kompetenz in jedem Prozessschritt, maximale Flexibilität bei der Linienauslegung und eine überzeugende Alternative zu klassischen Komplettlinien von einem einzigen Anbieter.

 

 

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Über Merz

Merz ist ein unabhängiges, international tätiges Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb von innovativen Arzneimitteln und Medizinprodukten im Bereich der Ästhetik und der Neurologie. Das globale Geschäft von Merz konzentriert sich auf die Bereiche medizinische Ästhetik, Neurotoxintherapie und verschreibungspflichtige Medikamente sowie Gesundheits- und Schönheitsprodukte für Verbraucher.

Am Produktionsstandort Dessau im Biopharmapark Dessau-Roßlau ist Merz mit einem jungen und agilen Team inzwischen seit über 20 Jahren mit fachlicher Expertise von der Wirkstoffherstellung Botulinum-Neurotoxin über die Abfüllung bis zur Fertigproduktherstellung und Freigabeprüfung vertreten und liefert Produkte neben dem US-Amerikanischen Markt in über 70 Länder weltweit.

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